
Die Streitkräfte der Vereinigten Staaten gaben allein in den ersten zwei Tagen der Angriffe auf den Iran rund 5,6 Milliarden US-Dollar für Munition aus.
Die Information wurde von der The Washington Post unter Berufung auf drei Offiziere der US-Armee veröffentlicht, nachdem dem Kongress am Montag (9) eine Kostenschätzung für die ersten Tage der Operation gegen den Iran vorgelegt worden war.
Den Angaben zufolge setzte das US-Militär bereits in den ersten Tagen der Operation gegen den Iran Hunderte von präzisionsgelenkten Waffen ein, darunter modifizierte Tomahawk-Marschflugkörper und moderne Abfangraketen der Luftverteidigung.
Das U.S. Central Command teilte mit, dass seit Beginn der Operation am 28. Februar mehr als 5.000 Ziele im Iran mit über 2.000 Munitionen angegriffen wurden.
Laut der The Washington Post haben diese Ausgaben bei einigen Mitgliedern des Kongresses Besorgnis ausgelöst und die Diskussionen darüber verstärkt, wie sich die aktuelle Kampagne im Nahen Osten auf die allgemeine Einsatzbereitschaft der US-Streitkräfte auswirkt.
Dem Bericht zufolge befürchten Politiker, dass der intensive Einsatz hochpräziser Waffen im Iran die begrenzten Bestände der modernsten Munition der US-Armee schnell erschöpfen könnte.
Es wird erwartet, dass die Trump-Regierung dem Kongress in naher Zukunft einen Antrag auf zusätzliche Verteidigungsfinanzierung vorlegen wird. Der potenzielle Betrag könnte sich auf mehrere zehn Milliarden Dollar belaufen.
Gleichzeitig erklärten der US-Verteidigungsminister Pete Hegseth und der Vorsitzende der Joint Chiefs of Staff, General Dan Caine, zuvor, dass sich die US-Streitkräfte schrittweise vom massiven Einsatz präzisionsgelenkter Waffen abwenden werden. Stattdessen planen sie, stärker auf lasergelenkte Fliegerbomben zurückzugreifen, von denen größere Bestände vorhanden sind.
Foto: CENTCOM. Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt und vom Redaktionsteam überprüft.
